Aktuell - aus meinem Meditation-München Blog

Gedankenfreiheit
„ Die Gedanken sind frei“,
so wird gedichtet, so wird gesungen.
Ja, Gedanken sind Privatsache.
Niemand kann sie mir verwehren.
Was ist Gedankenfreiheit?
Ist es die Freiheit, alles zu denken?
Ein Gedanke stellt einen kleinen Ausschnitt dar,
der deine Aufmerksamkeit in Beschlag nimmt.
Gedanken sind wie Zügel, die dich in eine bestimmte Richtung lenken.
Was ist, wenn du heute mit Informationen überflutet wirst und nicht mehr weißt,
wo oben und unten ist?
Was ist, wenn schlafen und träumen nicht mehr ausreichen,
die Eindrücke des Tages zu verdauen?
Bei der Fülle der einströmenden Informationen könnte man
statt von Gedankenfreiheit schon von Gedankenarbeit sprechen.
Oder ist wahre Gedankenfreiheit, mal frei zu sein von Gedanken?
Dass wir die Gedanken mal vergessen können,
dass wir nicht unaufhörlich in diesem Hamsterrad der Gedanken laufen?
Gedanken – Freiheit erleben wir in der Meditation.
Gedanken - Freiheit heißt,
die Gedanken hinter sich zu lassen, einfach mal bei sich selber zu sein,
heißt, spontan die Gedanken zu vergessen, mal auf zu atmen.
Wenn du in der Meditation die Gedanken vergisst, los lässt,
wird der Blick frei für das Ganze.
Du erlebst die Freiheit, bei dir selber zu sein.
Das ist ein Zustand tiefer Ruhe und tiefen Friedens für Körper und Geist,
unabhängig davon, ob er dir bewusst wird oder nicht.
Die tiefe Stille der Meditation heilt.
Die Stresshormone lösen sich auf.
Das Blut ist hinterher immer basisch.
Das Gehirn erlebt einen einzigartigen Zustand der Ruhe und des Friedens.
Es schüttet körpereigene Glückshormone aus.
Alles in dir erholt sich, sogar die Telomere,
was dem Körper Frische und Verjüngung beschert.
Momente der Gedanken – Freiheit in der Meditation
geben Raum für Lebensfreude und Beschwingtheit.
Du kommst in Fluss, tankst frische Kraft.
Gedanken – Freiheit gibt Platz für Kreativität, für Gelassenheit,
Gedanken - Freiheit schenkt die Freiheit, ganz im Hier und Jetzt zu sein.
Das kann ganz praktisch bedeuten,
dass nach der Meditation das Essen besser schmeckt,
die Farben intensiver leuchten
oder du mehr Geduld hast mit dir selber und deinen Lieben.
Die Freiheit von Gedanken ist mit Worten nicht zu beschreiben,
aber du kannst es in deiner Meditation erleben.
Du sagst vielleicht:
„Ich kann nicht sagen, wo ich war.
Geschlafen habe ich jedenfalls nicht.“
Ein Lächeln erscheint auf deinem Gesicht,
ein Lächeln für deinen Tag.
