Termine geben für Schönheitsoperationen, als würden wir mal eben eine neue Haarfarbe testen? Ist es denkbar, dass unser Organismus numerisch in Planquadrate zerlegt wird, alle mit einem Chip versehen, der einer zukünftigen Weltzentrale meldet, welches unserer Organe der Wartung bedarf? Über unseren Kopf hinweg könnte diese Zentrale eingreifen und bestimmen > natürlich von höherer Warte aus und nur zu unserem Besten <, was ersetzt, gepflegt oder wer endgültig aus dem Verkehr gezogen wird?
Wie sexy ist eine solche Zukunftsperspektive?
Kann die Wissenschaft die Wirklichkeit dadurch in den Griff bekommen, dass sie versucht, alles überschaubar zu machen durch Verpacken in Begriffe, Theorien, Lehrsätze, was auch nichts anderes ist, als wenn ein Buchhalter seine Belege ordnet, nummeriert und auf die entsprechenden Schubladen oder PC-Dateien verteilt. Anschließend ist der Tisch sauber, Fragen sind verschwunden und das ganzheitliche Erfassen von Herz mit Verstand fehlt.
Physische Unsterblichkeit ist weit mehr, als uns in eine langlebige Maschine zu verwandeln, für die es ein Ersatzteillager gibt.
Langlebigkeit auf natürliche Weise setzt andere Gehirnfunktionen voraus, solche, von denen wir heutzutage nicht einmal träumen können. Es verlangt eine Furchtlosigkeit, radikal neu zu denken und zu handeln, vor der wir uns drücken. Wir wollen ewig jung und schön sein, aber bitte nicht unsere lieben und vertrauten Gewohnheiten ändern.
Wer sich so verhält wie jedermann, wird auch die gleichen Ergebnisse ernten.
Bis jetzt meinen wir, schlauer als die Natur zu sein, ihre Gesetze beiseite schieben zu können, weil wir als Individuen die Glaubensfreiheit beanspruchen, als kleine Rädchen klüger zu sein, als die große kosmische Maschine. Werden die unangenehmen Resultate dieses unreifen Denkens unübersehbar, schränken wir unsere Wahrnehmungsfähigkeit ein. Zusätzlich lenken wir uns große Zeiträume des Tages ab, damit wir nicht klaren Blickes sehen müssen, wie die von uns geschaffene Welt wirklich aussieht und wo es mit uns hingeht.
An dieser Stelle haben wir zwei Möglichkeiten: Entweder wir setzen bunte Brillengläser auf, dass die Sicht auf die Wirklichkeit vernebelt wird. Oder wir verfeinern unsere Wahrnehmungsfähigkeit und fahren unsere Vitalität hoch, damit wir unsere Erkenntnisse, was uns zuträglich ist und unsere Langlebigkeit in Frische fördert, auch in unseren Alltag integrieren können.
Langlebigkeit wird dem geschenkt, der im Auge des Taifuns sitzt.
Langlebigkeit in Richtung Unsterblichkeit verlangt, dass wir aufhören, uns dumm zu stellen und unsere Willpower zu verleugnen, als sei sie ein uneheliches Kind. Stattdessen ergreifen wir die nötigen Maßnahmen im vollen Bewusstsein, dass wir das Ruder halten, auf dem Kommandeursstuhl sitzen, den Überblick des Fluglotsen im Tower genießen. Die Piloten fliegen nach unseren Angaben, streng genommen. Natürliche physische Langlebigkeit setzt die volle Nutzung unserer menschlichen Gehirnkapazitäten voraus. Wir sind nun mal keine Bäume oder Steine. Diese können auch uralt werden, aber sie können oder brauchen nicht zu denken.
Langlebigkeit wird uns in einem ganz anderen Maße mit den langfristigen Auswirkungen unserer Lebensgewohnheiten konfrontieren, als wir uns dies jetzt vorstellen.
Für uns gilt, dass natürliche physische Unsterblichkeit eine hochwertige Körperwartung voraussetzt, gelenkt durch optimierte Nerven- und Gehirnfunktionen. Das ist der Computer, der unseren Körper wartet.
Genau an dieser Stelle können wir die Meditation ins Spiel bringen. Die wissenschaftlichen Untersuchungen weltweit der letzten vierzig Jahre zeigen höchst interessante Tendenzen auf. Hinzu kommt die persönliche Erfahrung von Millionen von Menschen, die diese Technik praktizieren.
Durch die regelmäßige Ausübung der Meditation steigen die Intensität von Wachheit und Ruhe, von Dynamik und Stille unseres Bewusstseins. Wir sind in der Lage, feiner wahrzunehmen, umfassender und schneller zu entscheiden und unser Gehirn immer besser zu nutzen. Das heißt in der Praxis, dass wir anfangen, Gehirnpotentiale zu nutzen, die bisher brach lagen, was uns nicht gestattet hat, unsere Wirklichkeit voll zu erfassen. Wir erweitern unseren Radius, dehnen unsere Verantwortlichkeit aus auf die volle Wirklichkeit unserer Existenz und sind damit in der Lage, die von uns im Leben gewünschten Erfahrungen zu erzielen. Anstatt zu stückeln, nutzen wir unsere Sinne für eine ganzheitliche und im Idealfall fehlerfreie Wahrnehmung.
Ein effektiver arbeitendes Nervensystem liefert uns den energetischen Treibstoff, der das Leben mühelos macht.
Und das ist die unmittelbare Voraussetzung für echte Langlebigkeit, ein Leben aus der Fülle heraus; Leben in der Glückseligkeit eines Kindes mit der Reife und Verantwortung eines Erwachsenen. Niemand wird wirklich alt werden wollen, wenn er sich immerzu plagen muss und von einer Katastrophe in die nächste schlittert. Ein solches Leben ermüdet rasch und führt zu vorzeitigem Verschleiß der Körperfunktionen.
Verbesserung aller Körperprozesse durch eine Anhebung der Qualität der Prozesssteuerung in und außerhalb der Meditation.
Die Meditation können wir einsetzen, um zu einem kohärenteren Funktionieren unseres Gehirns zu gelangen, für mehr Wachheit, Klarheit, Energie, Intuition, Unterscheidungskraft. Wir wachsen in dem Gefühl der Verantwortlichkeit für unser Leben. Sie wäscht den Sand aus unserem Getriebe, unser Geistkörper funktioniert ungeahnt reibungslos. Dadurch erzeugen wir weniger Abrieb, vermeiden Verschleiß. Das bringt uns gut drauf, spart Energie, hält jung und fit bei guter Laune. Durch die Tiefenentspannung – sie ist während der Meditation nachweislich tiefer als im Schlaf - erzielen wir eine Verjüngung unserer Zellen und der Psyche. Somit dient uns diese uralte Meditationstechnik als direktes Mittel für Langlebigkeit in Gesundheit und Frische. Und wir haben zudem den unschätzbaren Vorteil, dass wir eine natürliche Methode nutzen ohne Nebenwirkungen, um uns fit und jugendlich zu halten. |